Hinterland

Irgendwo uterwegs nach La Chaux-de-Fonds. Nicht alle Fahrgäste entschprechen dem gängigen Cliché eines Jurassiers - wenn es denn ein solches geben sollte

Irgendwo auf der Strecke nach La Chaux-de-Fonds mitten am Vormittag. Der Zug ist fast leer und fährt trotzdem im Stundentakt. Die Landschaft gibt bei Regenwetter wenig her. Der nette Herr gleich neben mir umso mehr.

Sommer II

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So ganz ähnlich wie das hier.

Gold

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Sonnenlicht ist flüssiggoldener Staub, der in der Luft treibt.

Touristenjagd

Bei der Alp Lavoz liegt die Gerätschaft bereit, um mit dem Helikopter auf die Pisten gefolgen zu werden

Auf der Alp Lavoz stehen die Schneekanonen für die Wintersaison bereit. Im Winter 2015/2016 wäre Skifahren zur Weihnachtszeit ohne all diese Gerätschaften nicht möglich gewesen. Die Frage nach der Sinnhaftigkeit ist müssig. Die Region lebt vom Tourismus und die tausenden von Besuchern am Wochenende belegen das Bedürfnis.

 

Überfluss

Ladenhüter

Es gibt reichlich Geschäfte mit überflüssigen Produkten. In einfachen Fällen, versuchen diese nur angestrengt originell zu sein. Manchmal erschliesst sich deren Zweck normalen Passanten aber beim besten Willen nicht.

Pünktlichkeit

Nicht nur bei den Schweizer Eisenbahnen ist Pünklichkeit Pflicht. In einem internationalen Konzern ist man als Schweizer Standort bei Telefonkonferenzen oft zu früh im Call - weil pünktlich

Nicht nur bei den Eisenbahnen ist Pünklichkeit in der Schweiz Pflicht. Auch im Alltag sind Pünktlichkeit und Höflichkeit eng verbunden. Und manchmal ein Sport – zum Beispiel in internationalen Konzernen, wo wir gerne auf die Sekunde genau in einen Conference Call einwählen. Und dann oft noch ein paar Minuten Musik hören.

Lai da Staz

Stazersee St. Moritz

Den Stazersee im Engadin geniesst man vorzugsweise unter der Woche. Oder in der Zwischensaion. Oder früh am Morgen. Es gibt eigentlich ganz viele gute Momente, vorausgesetzt man vermeidet Wochenende.

Wände sprechen Bände

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Massenschläge sind alle irgendwie gleich. So dunkel, dass man fast gar nichts mehr sieht, wenn man auf der fleckig-blauen Matratze mit den feinen roten Streifchen drauf sitzt, über sich eine Holzplatte mit mehr solcher Matratzen. An den Wänden viereckige Kästchen, in denen man allerlei Dinge verstauen kann, das Allerlei darunter über den Boden verstreut. Leitern, die, wenn man sie erklettert, machen, dass die Füsse schmerzen, die aber sowieso als Wäschehänger benutzt werden. Aber das beste an Massenschlägen sind die Wände und Bettunterseiten, wo es alles mögliche zu lesen und zu sehen gibt. Schade, dass diese Inschriften nicht ewig überdauern werden. Sie gäben in zweihundert Jahren einen interessanten Forschungsgegenstand ab.

Elsewhere, Perhaps

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Ein wunderbares Buch, schon ganz zerlesen: Elsewhere, Perhaps von Amos Oz und eine gutgelegene Muschel.

Modellieren

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Nassen Ton kneten, ein Gesicht erschaffen, trocknen lassen und hoffen, dass es keine Risse bekommt.